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 Vorbericht zum Spieltag 

Premiere beim Aufsteiger aus Thüringen

Am 4. Spieltag geht es für den TSV Breitengüßbach erneut in die Fremde. Nach dem
Punktgewinn/Punktverlust am 2. Spieltag in Bamberg will man beim ambitionierten
Aufsteiger SV Wernburg ein besseres Gesicht präsentieren und setzt dabei vor allen Dingen
auf mannschaftliche Geschlossenheit. Sowohl der Gegner als auch die Anlage in Thüringen
sind Neuland für die Gäste und so darf man gespannt sein, was auf der als fallträchtig
bekannten Bahn der Hausherren am Wochenende ergebnistechnisch möglich sein wird…
Den Kader des SV Wernburg auf den überregional bekannten und lange Jahre
bundesligaerfahrenen Alexander Conrad zu reduzieren, der mittlerweile auch schon mehrfach
die 700er Traummarke knackte, wäre ein großer Fehler. Denn nach dem Aufstieg vor zwei
Jahren in das Kegleroberhaus, hat sich das Team um Spielertrainer Manuel Hopfe noch
einmal deutlich in der Breite verstärkt. Mit den „jungen Wilden“ um Simon Axthelm, Paul
Sommer und Raven Michel, der noch vor kurzem bei der U18- WM im Einsatz war und dabei
gleich mehrfach nur knapp die Medaillenränge verpasste, setzen die Thüringer auf frischen
Wind und geben den Talenten schon jetzt Stammplätze und reichlich Einsatzzeit in der 1.
Bundesliga, chapeau! Komplettiert wird der Kader von Daniel und Christian Zeh, sowie dem
zuletzt eingewechselten Andrej Maak und Martin Müller, der bereits am 1. Spieltag mit guten
622 Kegeln auf heimischer Anlage zu überzeugen wusste.
Die Oberfranken hingegen wissen ganz genau, dass eine solide Mannschaftsleistung von
3700+ auf der Anzeigentafel erscheinen sollte, wenn man etwas Zählbares aus Thüringen mit
nach Hause nehmen möchte. Dabei wird es für die Güßbacher auch taktisch interessant, ob
Aushängeschild Alexander Conrad wie gewohnt im Startpaar oder vielleicht wie in der
Vergangenheit auch mal wieder im Schluss eingesetzt wird. Entsprechend wird Trainer Albert
Kirizsan am Samstag seine Aufstellung vor Ort wählen, dem Coach stehen weiterhin alle
Spieler bis auf Christian Rennert (Knieverletzung) zur Verfügung und so erwartet der TSV
Kapitän in Wernburg eine für die Zuschauer ansprechende Partie:
„Für uns ist sowohl der Gegner als auch die Anlage eine gewisse Unbekannte. Alex (Conrad)
kennen wir natürlich schon von früheren Rudolstädter Zeiten und wissen was er in Wernburg
auf die Anlage zaubern kann. Der Einzige, der von unserer Seite schon auf der Platte gespielt
hat ist Chris (Wittke, damals 651 Kegel) mit Staffelstein und der konnte uns unter der Woche
eigentlich nur Positives von damals berichten. Von daher wird man sehen ob die optisch
scheinbar so fallträchtige Bahn auch unseren Würfen und Spielern entgegenkommt, falls ja,
denke ich schon, dass wir eine gute Mannschaftsleistung zeigen können und nach dem etwas
verhaltenen Auftritt in Bamberg vor allen Dingen auch wollen! Dazu brauchen wir eine
geschlossene Mannschaftsleistung und dann bin ich auch zuversichtlich, dass wir, der im
Vorfeld erneut zugeteilten Favoritenrolle, auch diesmal in der Ferne gerecht werden können!“
so Tobias Stark vor dem 4. Spieltag beim thüringischen Aufsteiger aus Wernburg.