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Zum Abschluss der englischen Woche empfängt der TSV Tröster Breitengüßbach am kommenden Samstag um 18 Uhr in der heimischen Hans-Jung-Halle den Sportbund DJK Rosenheim. 

 

Drei Spiele binnen einer Woche. Was für die Teams in der Euroleague wöchentlich der Fall ist, durfte der TSV Tröster Breitengüßbach erleben. Nach dem 87:70-Auswärtssieg in der Liga beim Schlusslicht Hellenen München und dem Spiel in Bayernpokal am vergangenen Donnerstag beim 2. Regionallligisten TG Tropics Würzburg (Ergebnis liegt zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor) geht es für die Truppe von Headcoach Johannes Laub im letzten Heimspiel des Jahres zuhause gegen Rosenheim. Der Sportbund ist momentan mit fünf Siegen und sechs Niederlagen Tabellenzehnter und ist damit nur zwei Punkte vom Abstiegsplatz entfernt (in der Annahme, dass aus der Pro B mindestens eine Mannschaft in die RLSO absteigt). Vor Wochenfrist setzte es eine deutliche 78:96-Pleite in der heimischen Gabor-Halle gegen den TTL Bamberg. Rosenheim möchte sich dementsprechend beim anderen oberfränkischen Vertreter Breitengüßbach für diese Niederlage revanchieren. Rosenheim holte seine Siege vor allem gegen die direkten Tabellennachbarn Hellenen München, Bad Aibling, Herzogenaurach und Weimar. Zudem gewannen sie zuhause gegen Regnitztal, die damals mit einer Rumpftruppe nach Oberbayern gereist sind. Zum Teil hohe Pleiten setzte es dafür gegen Bayern München, Vilsbiburg, Treuchtlingen, Schwabing, Leitershofen und zuletzt Bamberg.

Breitengüßbach hat einen starken November hingelegt und im Pokal in Litzendorf sowie in der Liga gegen Leitershofen, in Weimar, gegen Herzogenaurach und bei den Hellenen in München gewonnen. Lediglich die unnötige Niederlage in Bad Aibling mussten die Männer von Headcoach Johannes Laub verkraften. Gegen eine Mannschaft aus den Tabellenkeller will man auf keinen Fall nochmal verlieren, vor allem nicht zuhause. Deswegen geht die Tröster-Truppe voll motiviert in das Spiel gegen Rosenheim, da man in dieser Saison zuhause kein weiteres Spiel mehr verlieren möchte.

Aufpassen müssen die Gelbschwarzen in der Verteidigung vor allem auf Topscorrer Hogges (22,8 Punkte/Spiel), Jonas März (13,5) und Bastian März (10,7). Dieses Trio macht durchschnittlich mehr als die Hälfte der Rosenheimer-Punkte, sodass man auf die drei ein besonderes Auge werfen sollte. Wichtig wird es auch sein, dass Güßbach dem Sportbund keine offenen Dreier gewährt, da sie zuletzt gegen Bamberg bewiesen haben, dass sie hochprozentig (40%) von jenseits der 6,75m-Linie treffen können. Neben der engagierten Abwehrarbeitet kommt es natürlich auch auf eine gute Offensive an. Hier zeigten die Oberfranken in den vergangenen Partien eine starke Leistung mit einer guten Mischung aus Schnellangriffen und dem Setplay und sehr viel Mannschaftsspiel. Hier wurde mit einem Extrapass immer wieder der freie Mann am Brett oder an der Dreierlinie gesucht und die offenen Würfe sicher verwandelt. Knüpfen die Männer von Headcoach Johannes Laub daran an, stünde dem nächsten Heimsieg nichts mehr im Wege. Trotz des Abstandes in der Tabelle wird kein Breitengüßbacher Spieler die Gäste aus Oberbayern auch nur ansatzweise unterschätzen.

Breitengüßbach: D. Dippold, J. Dippold, Engel (?), Fuchs, Hubatschek, Klaus, Land, Lurz, Nieslon, Pflaum, Reichmann, Schröder, Wagner, Will